Glückskonserven

geschrieben von ajtak | 29 Apr, 2009, 19:50

Als ich noch ein Kind war, dachte ich, Glück sei etwas absolutes und statisches. Für mich war völlig logisch, dass man wie im Märchen bis an sein Lebensende im Glück leben könnte, wenn man diesen Gipfel erst einmal erklommen hätte. Zumindest sofern nicht irgendwelche Katastrophen etwas am Status Quo ändern würden.

Irgendwann ist mir aufgegangen, dass es das Glücklichsein überhaupt nicht gibt, sondern dass - zumindest für mich - Glück meist aus kleinen Dingen, Momenten, Eindrücken besteht, die ebenso schnell vergehen wie sie aufgetaucht sind und dass man vermutlich über sich selbst denkt, glücklich zu sein, wenn die eigene Wahrnehmung viele dieser Momente erfasst.

Noch später ist mir bewusst geworden, wie sehr mein Denken mein Fühlen beeinflusst. Und auch wie sehr meine subjektive Wahrnehmung von Glück davon abhängt, wie bewusst ich diese Momente in mich aufsauge.

Als ich anfing, meine Gedanken hier festzuhalten, habe ich mir irgendwann vorgenommen, hier nur möglichst positive Gedanken und Eindrücke zu sammeln. Für negativen Kram ist man ohnehin empfänglicher und da finde ich es alles andere als wichtig, mich hinterher dran erinnern zu können. Mit den positiven Eindrücken sieht es anders aus. Da finde ich es schon praktisch, mir gelegentlich vor Augen führen zu können, dass selbst Tiefpunkte ihre positiven Seiten hatten und auch, um mir zu merken, wie gut es mir gehen kann.

Gestern als ich die ersten echten (sprich: hier im Ort gewachsenen, nicht wässrigen, nicht importierten) Erdbeeren gewaschen habe und mir deren intensiver Geruch in die Nase stieg, wurde mir wieder mal bewusst, dass solche Momente pures Glück für mich bedeuten. Und da die leider so schnell vorbeigehen, habe ich beschlossen, hier einige davon zu sammeln. Für schlechte Zeiten. Wenn mir wieder mal nichts einfallen will, was das Leben lebenswert macht. Quasi so ein Eichhörnchenvorrat für den Winter. ;)

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Katja Erdbärprinzessin :D 

Sicherheitsbedürfnis

geschrieben von ajtak | 29 Apr, 2009, 15:04

Ufff. Beim genaueren Hinhören habe ich festgestellt, wie gut der Text aktuell wieder mal zu mir passt, speziell bei den seltsamen Gefühlen, die ich in letzter Zeit mit mir rumschleppe.

Ist es sehr bescheuert, sich gelegentlich zu wünschen, dass jemand daherkommt und einem ein simples "Alles wird gut." in die Hand drückt? Und ist es sehr naiv, dann auch daran glauben zu wollen?

Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit
in einer Welt in der nichts sicher scheint.
Gib mir in dieser schweren Zeit irgendwas das bleibt.


Danke an jemanden, der mir immer wieder hilft, meinen Boden unter den Füßen zu finden.

Katja 

 

Du hast es so gewollt!

geschrieben von ajtak | 28 Apr, 2009, 14:10

Es soll ja Leute geben, denen Veränderung leicht fällt.

Ich gehöre (leider?) nicht zu diesem Menschenschlag. Für mich sind Umzüge Horror, keine spannende neue Herausforderung. Ich benutze am liebsten immer gleichfarbige Zahnbürsten und bevor ich in 'nem fremden Bett echt schlafen kann, vergehen einige Nächte. Ich klebe an alten Denkmustern und Verhaltensweisen und tu mir ungeheuer schwer damit, Gewohnheiten über Bord zu werfen. Und ich hab nicht mal jeden Tag 'nen neuen Ohrwurm. :D

Ich treffe auch nicht gerne Entscheidungen - zumindest keine, die eine gewisse Tragweite besitzen. 

Im Moment tue ich mir ungeheuer schwer damit, meine neueste Veränderung als gut zu empfinden. Obwohl es meine eigene Entscheidung war und ich weiss, dass sie gut so ist, wie sie ist, falle ich dauernd auf meine ja-aber-was-wenn-Ängste rein und so im Nachhinein verklärt sich meine Sicht an solchen Punkten häufig zu der doofen Idee, ich hätte ja gar keine echte Wahl gehabt. Bescheuert, wo ich doch weiss, dass es meiner Verantwortung unterliegt und ich mir das natürlich ausgesucht habe.

Und wenn ich mir das gerade wieder mal selber vor Augen halte und mir 'nen Tritt für die Befürchtungen verpasse, sehe ich in den letzten Tagen dauernd das Gesicht eines früheren Arbeitskollegen im Geiste vor mir, der mich damals mit den Worten "Du hast es so gewollt!" verabschiedet hat. Genau! Hab ich!

Also zusammenreissen und an das denken, was _wirklich_ _wichtig_ ist.

Katja

Hartnäckiges Kerlchen

geschrieben von ajtak | 27 Apr, 2009, 23:00

...mein aktueller Ohrwurm. Der hält sich schon beharrlich über's Wochenende und ich weiss gar nicht, wie oft ich mir den Song in den letzten Tagen angehört habe. Genialerweise hat er mich aus so manchem Launenhänger wieder rausgeholt und sich damit ein kuschliges Plätzchen hier verdient.

Und ich muss ihn nicht mal so arg laut hören, damit er sich auf meine Laune auswirkt, wie ich das sonst bei vielen Songs habe. :D

Katja

Guguck

geschrieben von ajtak | 26 Apr, 2009, 22:46

Was haben rosa Blütenträume mit kleinen grünen Echsen gemeinsam? 

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Vermutlich nicht so viel - ausser dass sie mir letzten Sonntag beide vor die Linse gekommen sind. Gerade hab ich's endlich geschafft, die über 100 Fotos vom Spaziergang am letzten Sonntag zu sortieren und ein paar davon hochzuladen. Dieses Mal definitiv zu viel um sie hier alle einzeln reinzubammeln. Ich stelle mich daher mal der Herausforderung die irgendwie sinnvoller von Flickr zu verlinken.

Eigentlich gehe ich ja nicht so gerne mit Fotoapparat spazieren. Ich hab immer das Gefühl, dass ich die Welt um mich rum intensiver wahrnehme, wenn ich sie unmittelbar im Blick habe. Manchmal kann ich mir's allerdings doch nicht verkneifen und letztes Wochenende war ich ganz bewusst mit Kamera unterwegs, weil ich die grandiose Blütenpracht in der Verlängerung unserer Strasse knipsen wollte. Und wenn ich sie eh schonmal dabei habe, dann schlepp ich sie auch noch am Rhein mit.

Beim Fotos sortieren habe ich mich gerade wieder mal gefragt, ob ich Digitalkameras eigentlich als Segen oder als Fluch betrachte. So wirklich entscheiden kann ich mich nicht. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, dass digitales Fotografieren so beliebig geworden ist. Früher wären über 100 Fotos bei 2,5 Stunden Spaziergang undenkbar gewesen. Das wären 3 Filme und samt Abzügen schätzungsweise an die 60 Mark gewesen. Damals musste man sich schon genauer überlegen, was man im Bild festhalten möchte, musste sich mehr Zeit lassen, genauer hingucken, weniger beliebig knipsen.
Andererseits finde ich es auch grandios, endlich mal rumprobieren zu können, ohne dabei arm zu werden. Zur Not eben 10 Fotos einer einzelnen Blüte machen zu können - auch wenn letztendlich nur eines davon was wird.
Was allerdings gar nicht funktioniert - zumindest nicht für mich - ist, beliebig knipsen ohne die Fotos anschließend zu sortieren und die nicht so dollen auch konsequent auszumisten. Kostet zwar immense Zeit und ich mach's nicht wirklich gerne (wie auch? Bin ja oller Datenmessie, der am liebsten gar nichts löschen würde. :D), aber ansonsten hab ich hinterher gar keine Lust mehr, die Fotos auch noch anzuschauen. Und dafür mache ich sie ja schließlich.

Beim Klick auf eines der Fotos gelangt man übrigens in das entsprechende Album bei Flickr, wo's mehr vom Sonntagsspaziergang gibt. War leichter zu finden als ich dachte. :)

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Katja
What's up?: müde

Selbst-Wert-Schätzung und Leistung

geschrieben von ajtak | 20 Apr, 2009, 17:36

Als Kind habe ich gelernt, dass mein Wert sich danach bemisst, was ich leiste. Aufmerksamkeit und Zuneigung gab es für gute Schulnoten, gab es für gutes "Funktionieren".
Viele Jahre später hat mich mein Ehrgeiz, mein unbedingtes(-auf-Warnsignale-keine-Rücksicht-nehmendes-)Leistung-bringen-Müssen komplett aus der Bahn geworfen. Rien ne va plus. Von heute auf morgen ging plötzlich überhaupt nichts mehr.

Seitdem lerne ich an der Lektion, dass Selbst-Wert-Schätzung nicht an Leistung gekoppelt sein muss.

Und speziell für den Selbstwert, dass er nichts, aber auch gar nichts, damit zu tun hat und / oder / beziehungsweise auch in meiner Wahrnehmung nichts damit zu tun haben sollte / darf / muss, welches Feedback ich von aussen bekomme, sondern dass ich mich einfach dafür mögen sollte (darf ? !) wer ich bin.

Und hier scheiden sich wieder einmal Theorie und Praxis in meinem Leben. Obwohl ich theoretisch weiss, wie's funktionieren kann, klebt mein Empfinden an den alten, in langen Jahren eingeübten, Mustern fest.

Ein heftiger Schritt auf diesem Sektor, dessen Ausmaß mir jetzt erst nach und nach bewusst wird, ist eine Entscheidung, die ich vor einigen Tagen getroffen habe. Ganz bewusst haue ich mir eine Tür zu - ursprünglich mit der Intention, mir selber eine Möglichkeit des Verkriechens wegzunehmen. Dass ich mir damit auch einen der ganz wenigen Bereiche wegnehme, wo ich bisher meine Rückmeldung / Anerkennung für etwas, was ich getan habe, bezogen habe, wird mir erst nach und nach bewusst.

Ufff. Mal sehen, wie sich das anfühlen wird. Speziell beim Gedanken an Phasen, wo's mir nicht so gut geht, bekomme ich schon ordentlich Angst. Aber ich kann doch nicht aus Angst vorm nächsten Winter den ganzen Sommer über vorsorglich drinnen bleiben. Kann ich doch nicht, oder? Määäh! Vor allem will ich das nicht. Einatmen. Ausatmen. Jetzt. Später = Später!

Katja

What's up?: verwirrt

Flieder. Yay!

geschrieben von ajtak | 20 Apr, 2009, 00:25

Ich glaube, ich hab gerade mehr zu zeigen als zu schreiben. Was aber an sich ein gutes Zeichen ist. Ich bin nämlich mehr draussen als dass ich wieder mal am ständigen Grübeln wäre. Ging ja heute auch endlich wieder, nachdem es die letzten Tage grau und nass war. Heute Mittag ist mir wieder mal aufgefallen wie sehr ich von der Sonne und vom Wetter generell abhängig bin. Gestern Mittag saß ich warm eingemummelt mit Socken und Pulli hier rum, obwohl es an sich gar nicht so kalt war - heute Mittag war' in der Wohnung sogar 2 Grad kälter und trotzdem war mir so warm, dass ich mit Shirt und barfuß rumgelaufen bin. Und ich hätte schwören können, dass es mindestens 5 Grad wärmer war als gestern, hätte das Thermometer mich nicht eines besseren belehrt.

Und jetzt: Flieder. 

Das erste Bild ist vom 2.4., das zweite vom 8.4., der Rest von heute. Krass wie schnell die Blüten sich entwickelt haben - schade, dass der Duft sich nicht mit der Kamera einfangen lässt. ;)

Wenn ich mich die Tage dazu durchringen kann, mehr Zeit am Rechner zu verbringen, verkleinere ich noch ein paar Fotos vom ausgiebigen Spaziergang heute Nachmittag. Und irgendwann schaff ich's sicherlich auch, hier so kleine Vorschaubilder einzufügen und nicht direkt die Riesenbrummer. :D Aber ich bin ja schonmal froh, dass ich das mittlerweile überhaupt hinbekomme mit den Fotos.

Nacht Welt, ich geh ins Bett kippen
Katja

 

What's up?: müde

Über den Gartenzaun geguckt

geschrieben von ajtak | 15 Apr, 2009, 17:34

Herrlich, wenn man sehen kann, was sich tut und weiss "das hab ich gemacht"! :)
So sah es bzw. sieht es vor meinem Küchenfenster aus:

Vorher (10.3.09)

Ein Anfang (13.3.09)

Erste Blümchen (16.3.09)

Yay! (8.4.09)

Jetzt warte ich ungeduldig darauf, dass die Ringelblumen, die ich da ausgesäht habe, anfangen zu blühen. Naja OK, wachsen wäre für den Anfang auch in Ordnung. ;)

What's up?: sonnig

War's das?

geschrieben von ajtak | 9 Apr, 2009, 17:29

Ich glaube, ich bin echt mit Rauchen durch.

Das Seltsame daran ist, dass ich das nicht denke, weil ich keine Schmachtattacken mehr hätte. Die begleiten mich nach wie vor - in den letzten Tagen sogar wieder sehr viel schlimmer als in den letzten vier Wochen. Vorgestern zB hätte ich mal wieder die Tapete von der Wand kratzen können und wusste nicht, wohin mit meiner Nervosität; heute lockt das schöne Wetter und die Terasse schon den ganzen Tag mit der so vertrauten Kombination aus Sonne, Kaffee, Buch und Zigaretten...

Und genau deswegen glaube ich, dass ich damit durch bin. Ich merke, dass die Gier kommt und ich unbedingt rauchen will und ich verlasse mich mittlerweile darauf, dass das auch wieder vorbei gehen wird. Und irgendwann geht's auch wieder vorbei. In diesen Momenten tatsächlich zur Zigarette zu greifen kommt mir überhaupt nicht als ernsthafte Alternative in den Sinn.

Ich will einfach nicht mehr. Punkt. Seltsam wie etwas, was einerseits so schwierig ist, gleichzeitig aber doch so einfach und schlicht daher kommt.

Katja

Ist es...

geschrieben von ajtak | 9 Apr, 2009, 16:18

...eigentlich normal, dass sich bloßes Nicht-erzählen-nicht-drüber-reden stellenweise im Magen so anfühlt als würde man lügen?

Manchmal wünschte ich, ich könnte das Bedürfnis, offen zu sein, besser wegschieben / ignorieren und es würde mich nicht so piesaken. Es gibt einfach Dinge, die man besser für sich behält, Stellen wo man nach aussen besser lacht auch wenn einem zum Heulen zumute ist. Ich weiss ja, dass es in dieser Sache besser ist, die Klappe zu halten und trotzdem setzt's mir so zu. Sind das die unterdrückten Wunschträume, dass die Reaktion eine ganz andere als die realistisch angenommene wäre? Vor allem dachte ich, das würde langsam mal wieder besser werden und gestern hat's mich wieder voll umgehauen. Ich hasse diese Maske, das bin ich einfach nicht - speziell nicht in dieser Begegnung, wo ich nie das Gefühl hatte, mich verstecken zu müssen.

*soifz*
Katja, die heute von einem Gedanken zum anderen springend, dauernd zwischen drinnen und draussen hin- und herrennend das Gefühl hat, an den Gedanken zu ersticken, wenn sie sie nicht rauslässt

What's up?: aber eigentlich geht's mir doch heute gut *grübel*

Fette Beute

geschrieben von ajtak | 9 Apr, 2009, 15:15

Der Kampf hatte so ein bisschen was von David vs. Goliath. Hab dooferweise kein Foto von der Seite gemacht, wo man erst richtig den beeindruckenden Größenunterschied wahrnehmen konnte.

Wer gewonnen hat, ist ja recht klar ersichtlich. Von langer Dauer war die Freude über die Beute allerdings nicht. War mir nicht mehr geheuer mit der Kleinen unter einem Dach zu leben. Wer sich tagsüber an so große Gegner wagt und gewinnt - wer weiss, ob sie nicht übermütig geworden wäre und sich nachts ein noch größeres Opfer gesucht hätte. *grusel*

Faszinierend war's auf jeden Fall - daher hier zum Mitstaunen:

Fight Night

(Wenn hier "ins Netz gegangen" mal nicht die passende Kategorie ist, dann weiss ich's ja auch nicht. :D)

Katja

Belohnung

geschrieben von ajtak | 9 Apr, 2009, 12:50

Yes! Über dreieinhalb zigarettenfreie Monate und ein Haufen Kohle gespart, von der ich jetzt zumindest einen Teil zu Selbstbelohnungszwecken hemmungslos bei Amazon verprasst habe.

Schuhe kaufe ich, wenn ich welche brauche und selbst dann ohne besonderes Vergnügen. Schmuck? Klamotten? *Schultern zuck* Aber wehe man lässt mich in 'ne Buchhandlung. Aus meiner früheren Lieblingsbuchhandlung in Gießen bin ich selten vor Ablauf von zwei Stunden und nie ohne 'ne dicke Büchertüte wieder rausgekommen. Das erste was ich wohl nach einem dicken Lottogewinn machen würde, wäre eine Buchhandlung zu stürmen und ohne Limit zu schwelgen. (Das zweite wäre dann vermutlich die Anschaffung eines Transporters um meine Einkäufe nach Hause zu bekommen. :D)

Bei Amazon kann ich mich zum Glück meist besser beherrschen - ist eben doch was anderes, wenn man die Bücher anfassen, dran riechen, drin blättern kann... - aber vorgestern beim Bestellen sind aus dem geplanten einen Buch dann plötzlich vier geworden. Und das ohne schlechtes Gewissen. Seltsamerweise hab ich nämlich wirklich mal das Gefühl, mir was verdient zu haben. 

Drei der bestellten Werke hat mir ein erstaunlich gut gelaunter und auffallend freundlicher Postbote (manchmal passt eben alles) heute morgen in die Hand gedrückt.

Nachdem Flix mich schon so oft mit seinem Online-Tagebuch zum lauthals Lachen, Kopfschütteln, Mitfühlen, Nachdenken gebracht hat, bekommen seine Bücher damit einen verdienten Stellenwert als erste Anschaffung vom eingesparten Geld. :)

Katja

What's up?: Sonne draussen, Sonne drinnen

Motivationshilfe?

geschrieben von ajtak | 8 Apr, 2009, 12:21

Ich gestehe: ich bin ein Listenmensch. Ich gehe so gut wie niemals ohne Einkaufszettel in 'nen Supermarkt und ich schaffe es nicht mal für ein Wochenende wegzufahren ohne mir vorher 'ne Einpackliste zum Abhaken zu erstellen. Wenn ich das nicht mache, hab ich dauernd das Gefühl irgendwas Lebensnotwendiges vergessen zu haben.

Und wenn ich wieder mal das Gefühl habe, so viel zu tun zu haben, dass ich nicht weiss, wo ich anfangen und aufhören soll, gelingt es mir leichter, mich zu motivieren, wenn ich auf einer Liste den Kram abhaken kann, den ich schon geschafft habe.

Vielleicht liegt das wirklich an der "Häppchen-Taktik" mit deren Hilfe der Verpflichtungsdschungel überschaubarer wird und sich das Ich-müsste-nu-ja-dringend-mal-was-Sinnvolles-tun-Gewissen stückweise beruhigen lässt.

Passend dazu finden sich ab sofort auf meiner Wunschliste die Not-to-do-Listen von Antipreneur. Da wird selbst der Rumdrömmeltag an dem gar nix geht, zum Boah-war-ich-fleissig-Erfolgstag auf ganzer Linie. :D

Katja

What's up?: juut

Nomen est omen

geschrieben von ajtak | 2 Apr, 2009, 16:58

Yay! Das fühlt sich fast schon wie Sommer an heute. Lässt sich sogar im T-Shirt draussen aushalten.

Meine Rose hat mir den Krieg erklärt als ich mit der Rosenschere in die Nähe kam - dabei wollte ich sie nur von der Winde befreien, die sich da noch vom letzten Jahr drumgeschlängelt hat. Muss sie nu eben zusehen, wie sie die loswird. Den Ohrwurm, den sie mir gemacht hat, nehme ich trotzdem dankbar an, weil ich den Song so mag. ;)

Katja

What's up?: aufgedreht